<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>* Claudia Ottilie * Reisejournalismus * Webdesign * Fotografie *</title>
	<atom:link href="http://www.claudiaottilie.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.claudiaottilie.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Aug 2010 14:12:00 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>5&#215;5 Fakten über die Big Five</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/5x5-fakten-uber-die-big-five.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/5x5-fakten-uber-die-big-five.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 13:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte wildlife]]></category>
		<category><![CDATA[afrika]]></category>
		<category><![CDATA[big five]]></category>
		<category><![CDATA[büffel]]></category>
		<category><![CDATA[elefant]]></category>
		<category><![CDATA[leopard]]></category>
		<category><![CDATA[löwe]]></category>
		<category><![CDATA[nashorn]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiaottilie.de/?p=1331</guid>
		<description><![CDATA[Ihre schiere Größe, besondere Körpermerkmale, ihre Gefährlichkeit, Schnelligkeit und Scheu machen die großen Wildtiere Afrikas zu begehrten Trophäen.  Mit Gewehren jagte man sie vor allem im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erst als Büffel, Elefant, Nashorn, Löwe und Leopard fast schon ausgerottet waren, errichtete man Nationalparks und setzte legaler und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/07/loewe.jpg" alt="" title="loewe" width="550" height="160" class="alignleft size-full wp-image-1336 mediaborder" /><strong>Ihre schiere Größe, besondere Körpermerkmale, ihre Gefährlichkeit, Schnelligkeit und Scheu machen die großen Wildtiere Afrikas zu begehrten Trophäen. <span id="more-1331"></span> Mit Gewehren jagte man sie vor allem im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erst als Büffel, Elefant, Nashorn, Löwe und Leopard fast schon ausgerottet waren, errichtete man Nationalparks und setzte legaler und illegaler Jagd Grenzen. Heute werden die großen Fünf mit Feldstechern, Kameras und Fotoapparaten verfolgt – eine Pirsch zu den „Big Five“ gehört zu den Höhepunkten einer Afrikareise. Wir sprachen mit Ranger Hendrik Fehsenfeld  über seine schönsten Safari-Momente und geben jeweils fünf Wissenshappen über die Safari-Stars preis.</strong></p>
<p><strong>Elefant</strong><br />
Die komischste Begegnung, die Ranger Hendrik Fehsenfeld je mit einem Dickhäuter hatte, zeigt, wie sehr Menschen und Tiere sich in ihrem Verhalten ähneln können. „Teenager-Elefanten  sind voller Übermut, wenn sie ihre Welt erforschen. Schnaubend kam einer auf den Landrover zu, die Ohren weit gespreizt.“ Gewöhnlich sei die Mutter nicht weit und zudem unberechenbar, aber diese kümmerte sich gerade ums Blätterzupfen. “So konnte der kleine Elefantenbulle weiter auf den Safari-Jeep zujagen, mit einem armlangen Stock bewaffnet. Er setzte zu einem rekordverdächtigen Wurf an, aber der Ast segelte in Zeitlupe senkrecht in die Luft und landete mit einem lauten Knacks auf seiner Stirn und zerbrach.“  Der tapsige Charakter von Jungtieren sei immer wieder ein erheiternder Moment auf Safari. Dieser kleine  Bulle setzte übrigens noch einen drauf und stolperte nach diesem Schreck mit dem Blick über die Schultern zur Mutter zurück und übersah dabei einen kleinen Termitenhügel, der ihn augenblicklich niederstreckte, „auf den Vorderbein kniend mit dem Hintern in der Luft“, lacht der Ranger. Doch nun zu den weniger menschlichen Eigenschaften und tierischen Fakten. <a target="_blank" href="http://specials.t-online.de/urlaub-in-suedafrika-der-elefant-vergisst-nie/id_42335152/index">weiter</a></p>
<p><strong>Löwe</strong><br />
Hendrik Fehsenfeld arbeitet seit vielen Jahren als Ranger in den NationalparksSüdafrikas. Im Interview über seine aufregendsten Begegnungen mit den Big Five nennt der Ranger sofort den König der Tiere. Dabei ist der Löwe  nicht einmal die größte Katze, geschweige denn das größte oder stärkste Tier. Von einer Regentschaft kann man bei den meist einzelgängerischen Männchen wohl auch nicht sprechen. Seine prächtige Mähne verleiht ihm jedoch den Kragen eines Royals und die Brutalität, mit der Löwenrudel über ein Beutetier herfallen, flößt Respekt ein. In Afrikas Savannen kennen diese Großkatzen tatsächlich kaum einen Gegner, sie sind schließlich die größten Landraubtiere des Kontinents. <a target="_blank" href="http://specials.t-online.de/urlaub-in-suedafrika-loewe-das-symbol-afrikas/id_42334546/index">weiter</a></p>
<p><strong>Leopard</strong><br />
Anmut, Kraft und Stärke strahlt der Löwe wie kein anderes Tier aus. Doch wenn es um katzenhafte Eleganz, Geschmeidigkeit und Grazie geht, ist ihm sein kleiner Vetter, der Leopard, überlegen. „Wenn der Löwe der König der Tiere ist, muss der Leopard ein Prinz sein”, urteilt Ranger Hendrik Fehsenfeld über die Großkatzen. „Einmal beobachteten wir einen scheinbar schlafenden Leoparden etwa 15 Meter von unserem Jeep entfernt“, schildert er seine erstaunlichste Begegnung mit der Raubkatze „als er plötzlich blitzschnell in einer fließenden Bewegung auf das Auto zuschoss, kurz davor abtauchte, unter den Wagen durch schnellte und auf der anderen Seite angekommen einen völlig verdutzten Hasen packte.“ Wie sein großer Verwandter ist auch der Leopard nur auf kurzer Distanz rasend schnell, aber in diesem Fall hat ihm vor allem die ausgeprägte Sehfähigkeit zum Frühstück. <a target="_blank" href="http://specials.t-online.de/urlaub-in-suedafrika-der-geschmeidige-und-elegante-leopard/id_42336112/index">weiter</a></p>
<p><strong>Nashorn</strong><br />
„Ahhhh, das Nashorn“ schnauft Ranger Fehsenfeld schwermütig, „der Dinosaurier mit der 2,5 Zentimeter dicken Haut. Knapp vor der Jahrhundertwende vom Aussterben bedroht, haben sich die Bestände in Südafrika mittlerweile etwas erholt.“ Dennoch gilt das Spitzmaulsnashorn mit einem Artbestand von 3600 Tieren zu den bedrohten Arten. Fehsenfeld hat großen Respekt vor den Dickhäutern, denn obwohl ihnen eine schlechte Sehfähigkeit nachgesagt wird, ist der Ranger fest davon überzeugt, „dass diese Meinung mit Vorsicht zu genießen ist.“ Seine Beobachtungen hat er oft mit Kollegen diskutiert und bestätigt gefunden, „denn wenn man ein Nashorn überrascht oder erschreckt und es sich entscheidet, anzugreifen, ist es erstaunlich, wie schnell und akkurat es auf einen losdonnert wie ein Lastwagen ohne Bremsen.“ Vorsicht also bei der Nashorn-Beobachtung. <a target="_blank" href=" http://specials.t-online.de/urlaub-in-suedafrika-nashorn-der-dickhaeutige-dinosaurier/id_42335496/index">weiter</a></p>
<p><a href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/07/screen-big5.jpg" rel="lightbox[1331]"><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/07/screen-big5-300x286.jpg" alt="" title="screen-big5" width="300" height="286" class="alignright size-medium mediaborder wp-image-1344" /></a> <strong>Büffel</strong><br />
Ranger Michael geht regelmäßig mit Touristen auf Bushwalk. Mit klopfendem Herzen nähert sich wieder eine Gruppe der Wiese, auf der eine Büffelherde den Vormittag dösend und grasend verbringt. Zehn Meter Luftlinie und ein lediglich zwei Meter hoher Wassergraben trennt Mensch von Tier. Michael flüstert leise „Ruhig verhalten!“ Wie angewurzelt bleibt die Gruppe stehen, während sich die ersten Bullen bereits demonstrativ erheben. „Die Bullen sitzen meist an den äußeren Flanken, um die Herde zu überblicken. Die Kälber sitzen in der Mitte“, beschreibt Michael das Sozialgefüge der gefährlichen Tiere. <a target="_blank" href="http://specials.t-online.de/urlaub-in-suedafrika-bueffel-der-schwarze-tod/id_42336248/index">weiter</a></p>
<p>erschienen bei <a target="_blank" href="http://specials.t-online.de/fuenf-mal-fuenf-fakten-ueber-afrikas-begehrtestes-grosswild/id_42334524/index">T-Online.de</a>, 26/7/2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/5x5-fakten-uber-die-big-five.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Väterchen Rost</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/vaterchen-rost.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/vaterchen-rost.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 14:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Emilia Romagna]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Marchi]]></category>
		<category><![CDATA[Rimini]]></category>
		<category><![CDATA[Rostdruck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiaottilie.de/?p=1346</guid>
		<description><![CDATA[ Die Provinz Rimini bietet mehr als den Teutonengrill, den die Deutschen in den 1980er für günstigere Strandlandschaften verließen. Nun kommen sie wieder, als Kultur- und Genussliebhaber, und bestaunen ein typisch romagnolisches wie beinahe ausgestorbenes Handwerk.
Der 200 Meter breite und 1,5 Kilometer lange Strand ist das Aushängeschild Riminis. Täglich wird er geharkt und entmüllt. Schirme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/07/rost.jpg" alt="" title="rost" width="550" height="160" class="alignleft mediaborder size-full wp-image-1350" /> <strong>Die Provinz Rimini bietet mehr als den Teutonengrill, den die Deutschen in den 1980er für günstigere Strandlandschaften verließen. Nun kommen sie wieder, als Kultur- und Genussliebhaber, und bestaunen ein typisch romagnolisches wie beinahe ausgestorbenes Handwerk.</strong><span id="more-1346"></span></p>
<p>Der 200 Meter breite und 1,5 Kilometer lange Strand ist das Aushängeschild Riminis. Täglich wird er geharkt und entmüllt. Schirme werden aufgespannt, Liegen abgeschrubbt und aufgestellt. So geht das nun schon seit den 60er Jahren mit wechselnder Anhängerschaft von Sommer, Sonne und Strand, doch eben immer an der schönen blauen Adria. Dabei ahnt der gemeine Teutone auf dem Grill kaum, was landeinwärts in den rimineser Hügeln im Grünen verborgen liegt. Über schwindlig schlängelnden Serpentinen thronen Burgen und Festungen, die Hochstapler beherbergten und Freifrauen gefangen hielten. Auf kleinen Weingütern werden Selbstgekelterter und Olivenöl angeboten und dicke Bratwürste vom romagnolischen schwarzen Schwein zum Picknick gereicht. Wer hier her kommt, besucht bella Italia, wo es bellissima ist, wo Balsamico und Parmesan noch traditionale sind und wo alte Handwerke noch leben.</p>
<p>Eines davon führt Alfonso Marchi im Dörfchen Santarchangelo fort, nur eine Stunde von der Provinzhauptstadt entfernt. Der rüstige 73-jährige geht mit ernster Miene ans Werk. Er muss doch wissen, dass man heutzutage nur Kleinnager ins Laufrad schickt. Doch Signore Marchi will ernsthaft begeistern, tritt in das fünf Meter hohe Holzrad und läuft los. Knarrend und behäbig hievt sich der tonnenschwere Mangelstein, über ein Seil mit dem Rad verbunden, nach oben. </p>
<p>Stoffe aus aller Welt werden unter dem altertümlichen Ungetüm platt und glänzend gemacht, wie es angeblich kein Bügeleisen könnte. Letztlich dient diese unter Schmunzeln beobachtete Prozedur jedoch der Vorbereitung des eigentlichen Handwerks. Alfonso Marchi ist einer der letzten vier Rostdrucker in der Emilia-Romagna und daher besonders stolz auf die alte romagnolische Tradition, nach der Tischdecken, Bettwäsche, Schürzen und Kissen in mühevoller Einzelarbeit mit handgeschnitzten Stempeln Bordüren aus rosthaltiger Säure aufgedrückt bekommen.</p>
<p>Marchis Stamperia rühmt sich die älteste und traditionellste Rostdruckerei zu sein. Seit dem 16. Jahrhundert löst die Marchi-Familie rostige Nägel und Metallstücke in einem speziellen Essig und mischt neben Mehl noch ein paar geheime Zutaten hinzu, die auch Alfonso Marchi nicht verraten möchte. Das Ergebnis sind Muster in leuchtenden Farben wie dem vorhersehbaren Rostbraun, aber auch gelbe, orange, grüne und blaue Bordüren zieren die Stoffe, die in Signore Marchis enger Werkstatt von der Decke hängen. Die getrockneten Stoffe kommen zur Fixierung des Rostes anschließend in Seifenlauge und verlieren danach weder Farbe noch Form. „Im Gegenteil“ behauptet der Rostdrucker, „mit jedem Waschen werden die Farben leuchtender.“ Wer je einen Rostfleck in der Kleidung hatte, weiß, dass der alte Mann Recht hat. </p>
<p>Nicht ganz so unverwüstlich wie die Farben sind die Stempel. 100 Jahre Haltbarkeit gibt der Meister seinen 600 aus Birnenholz geschnitzten Musterblöcken. Danach müssen sie kopiert und neu geschnitten werden. Kein Problem für den Mann, der behauptet die Druckerei in seiner DNA zu haben: „ein einfaches Muster von der Zeichnung bis zum fertigen Stempel dauert ungefähr zwei Tage.“ Das beliebteste Motiv ist und bleibt das typisch romagnolische Weinblatt mit Trauben, das gleichsam auch das älteste Motiv in Marchis Sammlung darstellt. </p>
<p>Über zwei Zimmer verteilt stapeln sich die Stempel aus alten und noch älteren Zeiten in Regalen bis unter die Decke. Sie zeigen Symbole des ländlichen Lebens: Wein, Getreideähren, Früchte, Tiere, Feldarbeiter; religiöse Motive haben im katholischen Italien immer Saison und der Erzengel Michael, Patron der Gemeinde Santarchangelo gehört selbstverständlich zu Signore Marchis Favoriten. Auch die Moderne hat Einzug in die Musterpalette gefunden. Sonne, Wellen und Fische grüßen maritim von der Tischdecke, Familienwappen auf der Serviette unterstreichen die Klasse der Besitzer. Maestro Marchi schnitzt jedes Motiv, das man ihm zeichnet. Mussolini ließ hier Decken drucken, Riminis großer Sohn Federico Fellini und Künstler Tonino Guerra lieferten sogar eigene Vorlagen.</p>
<p>Geschützt sind seine Drucke nicht. Dass sie auch industriell und damit billiger gefertigt werden können, beängstigt den alten Mann nicht. Einerseits könne er eben nichts machen und andererseits wäre die Qualität doch gar nicht vergleichbar. Die kleinen Abweichungen im handbedruckten Stoff hätten schließlich Charakter und seien Unikate. „Wenn der Drucker gut und fleißig arbeitet, kann er gut von seinem Handwerk leben“, zeigt sich der alte Meister optimistisch. Erst kürzlich gab er die Geschäfte in die Hand von Sohn und Tochter, die nun auch einen Internet-Shop einrichten wollen. Er sei zu alt dafür, sagt er und streicht zärtlich über ein gemangeltes Tuch. </p>
<p>Dann greift er zu einem Ährenstempel und tupft ihn sacht in eine schlammige Pampe. Über dem Tuch schwebend richtet er den Stempel aus und legt ihn behutsam auf. Sofort greift Signore zu einem eigentümlichen Holzgerät, das offensichtlich mit Metall beschwert wurde, und hämmert zaghaft auf den Stempel, der nun gleichmäßig die Farbe an den Stoff abgeben soll. Dass der Meister das schon tut, seit er über die Werkbank seines Vaters schauen konnte, zeigt sich beim Abheben des Stempels. Sauber gedruckt, gleichmäßig verteilte Farbe und keine Verwischungen durch zu viel Hämmerei. Signore Marchi ist zufrieden: „Prego“.</p>
<p><a href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/07/Rostdruck_RNZ.jpg" rel="lightbox[1346]"><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/07/Rostdruck_RNZ-207x300.jpg" alt="" title="Rostdruck_RNZ" width="207" height="300" class="mediaborder alignright size-medium wp-image-1353" /></a> Die wachsende Begeisterung der Touristen in den vergangenen Jahren hat ihn davon überzeugt, den ein oder anderen in sein Allerheiligstes vorzulassen und so leitet Alfonso Marchi sogar für einen Probedruck an. Wir drucken uns ein Schweinchen, weil es gestern so leckere Grillwurst vom schwarzen Schwein gab und einen Schmetterling, weil vorhin zwischen den Mohnblumen im Olivenhain einer vorüberflatterte. Unter dem aufmerksamen Blick der ganz zufällig rostbraun gefleckten Hauskatze werden die Kunstwerke trocken geföhnt und vom Druckermeister in die heutige Zeitung gewickelt. Urlaubseindrücke kann man auch auf Fotos festhalten. Wir nehmen „Bella Italia“ im antik anmutenden Rostbraun auf Leinwand mit nach Hause, ganz traditionale.<br />
<br />&nbsp;<br />
<br />&nbsp;<br />
erschienen in Rhein-Neckar-Zeitung, 17/7/2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/vaterchen-rost.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ferien im Farbenrausch</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/ferien-im-farbenrausch.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/ferien-im-farbenrausch.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Azoren]]></category>
		<category><![CDATA[Blüte]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Namaqaland]]></category>
		<category><![CDATA[Provence]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=1133</guid>
		<description><![CDATA[
Kirschbäume, Hortensien oder Wildblumen &#8211; für Naturliebhaber ist ihre Blütezeit die schönste Reisezeit. Wir sagen, wann was wo blüht 
Sie bieten nur für kurze Zeit ein farbenprächtiges Spektakel &#8211; die zartrosa blühenden Mandelbäume am Mittelmeer, die violetten Lavendelfelder im Süden Frankreichs oder die blaue Blumenpracht der Hortensienblüte auf den Azoreninseln. Wer diese Naturphänomene erleben will, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/03/kirsche.jpg" alt="" title="kirsche" width="550" height="160" class="alignleft size-full wp-image-1360 mediaborder" /><br />
<strong>Kirschbäume, Hortensien oder Wildblumen &#8211; für Naturliebhaber ist ihre Blütezeit die schönste Reisezeit. Wir sagen, wann was wo blüht</strong> <span id="more-1133"></span></p>
<p>Sie bieten nur für kurze Zeit ein farbenprächtiges Spektakel &#8211; die zartrosa blühenden Mandelbäume am Mittelmeer, die violetten Lavendelfelder im Süden Frankreichs oder die blaue Blumenpracht der Hortensienblüte auf den Azoreninseln. Wer diese Naturphänomene erleben will, braucht ein gutes Timing. Wir verraten, wann Blütenfans am besten auf ihre Kosten kommen.<br />
<strong><br />
Mandelblüte auf Mallorca</strong><br />
Sputen muss sich, wer dieses Spektakel in diesem Jahr noch erleben will. Mitte Februar erreicht die Mandelblüte auf der beliebten Baleareninsel ihren Höhepunkt. Schon Mitte Januar platzten die ersten Knospen auf. Rund sieben Millionen Mandelbäume verwandeln jedes Frühjahr weite Teile der Insel in einen zartrosa Blütenteppich. Von Ost nach West knospen die Blüten von Mandeln und Aprikosen nach und nach auf. Rund um Llucmajor zum Beispiel, sorgen Plantagen für den Meereffekt und am Klosterberg Randa leuchtet es ebenfalls rosa und weiß. Bis in den März hinein können die blühenden Landschaften noch bewundert werden.</p>
<p><strong>Kirschblüte in Japan</strong><br />
Kirschbäume sind keine Seltenheit, auf der nördlichen Halbkugel sind sie auf jedem Kontinent zu finden. Und doch ist die japanische Kirschblüte eine Attraktion für Einheimische wie Touristen. Die Kirsche, japanisch Sakura, ist der Symbolbaum Tokios und wird landesweit verehrt wie eine Reliquie. Schnörkellos schön und zerbrechlich zart spiegelt sie die Seele Japans wider und taucht als ersehnter Frühlingsbote die Hälfte des gesamten Laubbaumbestands Nippons in zartrosa und weiß. Von der südlichsten Insel Kyushu wandert die Blütenfront ab März nordwärts bis sie im Mai in Hokkaido ankommt. Nur zehn Tage währt die Blüte, während der die sonst so zurückhaltenden Japaner in Parks und Gartenanlagen strömen und unter den weiß rieselnden Bäumen überschwänglich bei Snacks und Sake feiern. In vielen Parks setzt man die zauberhafte Blütenpracht der Sakura auch nachts in Szene und leuchtet den Blütenregen opulent aus. Wann und wo die Knospen aufspringen, wird in Zeitungen und Fernsehen dem Wetterbericht ähnlich verfolgt und ausschweifend kommentiert.</p>
<p><strong>Lavendelblüte in der Provence</strong><br />
Keineswegs nur ein Traum für Mottenhasser und Potpourrifans: Zum Urlaub in der Provence gehört immer auch der Lavendel, sei es in Form eines Souvenir-Leinensäckchens, eines Besuchs im Lavendel-Museum in Coustellet oder einer Einkehr im meist fotografierten Kloster der Provence. Denn die violetten Felder vor seinen Toren geben dem alten Gemäuer der Abtei von Sénanque einen frisch duftenden Rahmen. Rund um Nyon verwandelt sich im Juni und Juli das Grün der Ebenen in ein Meer aus Lila, das entlang der Lavendelstraßen zwischen Mont Ventoux, Luberon, Montagne de Lure und dem Plateau de Valensole bequem auf der Durchfahrt bestaunt und erschnuppert werden kann. Am 15. August feiern die Provencalen zum Ausklang der Lila-Saison das Lavendelfest in Sault.</p>
<p><strong>Lupinenblüte auf Island</strong><br />
Sie duften zwar nicht so gut wie Lavendel, aber farblich kann der Wildwuchs der Lupinen auf Island mit der Lilablütenwelt der Provence locker mithalten. Ursprünglich als Erosionsschutz aus Alaska eingeführt, hat der Bestand der Lupinen die Insel im Nordatlantik mittlerweile fest im Griff seiner Wurzeln. Von den Isländern beschimpft als Unkraut, das überall sprießt, erfreut die Futterpflanze das Auge der Besucher, die vom Mai bis in den Juli eine karge baumlose Landschaft in facettenreichen Blautönen erblicken.</p>
<p><strong>Hortensienblüte auf den Azoren</strong><br />
Eine überschwängliche blaue Blumenpracht überzieht im Juli und August die Vulkanhänge der Azoreninseln. Und nicht nur die. Hortensienhecken säumen kilometerlang Straßen, Weiden und Häuser. Die Insel Faial erhielt des Blütenschimmers wegen sogar den Beinamen &#8220;Blaue Insel&#8221; und bietet zahlreiche Wanderwege ins Blaue und Grüne. Einen unvergesslichen Ausblick auf die Küste und tiefblaue Kraterseen umrahmt von weißen, blauen und violetten Blütenbällen hat man von einem der Vulkankegel der Insel. Dank der fruchtbaren Vulkanerde gedeiht das blaue Wahrzeichen des Archipels bestens und wuchert in manchen Gegenden mannshoch. Der Juli gilt als Garantiemonat für die Hortensienblüte, neben Faial sollte man auch einen Inselhüpfer nach Flores einplanen, denn der Inselname ist Programm.</p>
<p><strong>Wildblumenblüte in Namaqualand</strong><br />
Wenn die Wüste sich in einen Blütenteppich wandelt, spricht auch der letzte Spötter nicht mehr nur von &#8220;ein paar Gänseblümchen, die es doch überall gibt&#8221;. Tatsächlich sind es hauptsächlich Daisies, Gänseblümchen dem Namen nach, die nur wenige Tage im eher tristen Land an der Westküste Südafrikas für eine Farbexplosion sorgen. Namaqualand zieht jedes Jahr aufs Neue mit seinen gelb-orangen bis rot-violetten Blumenwiesen zahlreiche Besucher in die nördliche Kapprovinz. Ein unendlich weites Meer aus Wildblumen erstreckt sich zur Rechten und Linken, wo man fährt, wandert oder radelt. Foto-Safaris gehören im August und September hier zur meistgebuchten Ausflugsart &#8211; statt Löwen, Giraffen und Zebras zu 4000 Blumenarten, die es teilweise nur in dieser Halbwüstenlandschaft gibt.</p>
<p><a href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/04/AZ_100213-3.jpg" rel="lightbox[1133]"><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/04/AZ_100213-3-283x300.jpg" alt="" title="AZ_100213-3" width="283" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1142 mediaborder" /></a>Wer die Blüte erleben möchte, muss zum einen das Wetter in den Vormonaten beobachten und zum anderen etwas Glück haben. Regnet es viel im Juni und Juli, stehen die Chancen gut, zum afrikanischen Frühlingsanfang Ende August millionenfach bunte Blütenteppiche vor die Fotolinse zu bekommen. Von Kapstadt aus reisend sind bereits 60 Kilometer nördlich die ersten Blumenfelder zu finden, die größten Bestände gibt es im Namaqualand National Park.<br />
<br />&nbsp;<br />
<br />&nbsp;</p>
<p><em> erschienen in <a href="http://www.abendzeitung.de/themenwelten/reise_erholung/166133">Abendzeitung</a> 13/02/2010<br />
in <a href="http://www.reisen.de/Magazin/showArticle/article/996">Reisen.de</a> 07/02/2010<br />
in <a href="http://www.nachrichten.at/ratgeber/reisen/art119,338704">OÖ Nachrichten</a> 20/2/2010<br />
in Stuttgarter Nachrichten</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/ferien-im-farbenrausch.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Budapest (märz 2009)</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=1260</guid>
		<description><![CDATA[ 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud14-108x110.jpg" alt="" title="bud16" width="108" height="110" class="mediaborder alignnone size-thumbnail wp-image-1275" /><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud2-108x110.jpg" alt="" title="bud14" width="108" height="110" class="mediaborder alignnone size-thumbnail wp-image-1275" /><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud9-108x110.jpg" alt="" title="bud2" width="108" height="110" class="mediaborder alignnone size-thumbnail wp-image-1275" /><img src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud16-108x110.jpg" alt="" title="bud9" width="108" height="110" class="mediaborder alignnone size-thumbnail wp-image-1275" /> <span id="more-1260"></span><br />

<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud1' title='bud1'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud1-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud1" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud10' title='bud10'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud10-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud10" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud13' title='bud13'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud13-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud13" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud14' title='bud14'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud14-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud14" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud15' title='bud15'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud15-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud15" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud16' title='bud16'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud16-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud16" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud17' title='bud17'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud17-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud17" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud2' title='bud2'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud2-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud2" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud3' title='bud3'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud3-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud3" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud4' title='bud4'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud4-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud4" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud5' title='bud5'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud5-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud5" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud6' title='bud6'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud6-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud6" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud7' title='bud7'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud7-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud7" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud8' title='bud8'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud8-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud8" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/bud9' title='bud9'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/06/bud9-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="bud9" /></a>
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/budapest-2.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Radeln mit Kängurus</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/radeln-mit-kangurus.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/radeln-mit-kangurus.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte reisen]]></category>
		<category><![CDATA[aktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Känguru]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Island]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tasmanien]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Wombat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[
Maria, die kleine Insel rechts von der Insel unter Down Under ist ein geschütztes Kleinod, das nur eins zu bieten hat: Wildnis. In ihr leben Wallabies, Wombats und Wildgänse, die sich auf einer Fahrrad-Safari über Maria Island ungestört beobachten lassen
Strahlend blauer Himmel, leichte Brise, am Horizont erhebt sich eine kleine Hügelkette. Es ist 9 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-212 mediaborder" title="5dzpdxu9" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/5dzpdxu9.jpg" alt="" width="550" height="160" /><br />
<strong>Maria, die kleine Insel rechts von der Insel unter Down Under ist ein geschütztes Kleinod, das nur eins zu bieten hat: Wildnis. In ihr leben Wallabies, Wombats und Wildgänse, die sich auf einer Fahrrad-Safari über Maria Island ungestört beobachten lassen</strong><span id="more-14"></span></p>
<p>Strahlend blauer Himmel, leichte Brise, am Horizont erhebt sich eine kleine Hügelkette. Es ist 9 Uhr morgens, die Pinguine machen bereits Frühsport und halten neben dem Fährboot ihre Schwimmstunde ab. Theoretisch planschen in der Mercury Passage zwischen Tasmanien und der Insel Maria auch Delfine und Robben, doch heute spielen die kleinen Blauen Bootsbegleiter. Sie sind die Vorhut der exotischen Fauna auf Maria Island, auf die das Boot zusteuert, während über uns die Albatrosse und Großmöwen kreischend ihre Kreise ziehen.<br />
Mit der Maria Island Ferry sind die 16 Kilometer zwischen Triabunna, eine Fahrstunde nördlich von Hobart, und Darlington Bay an der Nordspitze des Maria-Eilands in 30 Minuten zurückgelegt. Die Insel zeigt zunächst die kalte Betonschulter, der Landungssteg läuft auf vier nackte Silos zu. Gleich daneben erstreckt sich im Halbrund ein weißer Sandstrand, der weitläufig das karibisch blaue Wasser einfängt. Doch hier ist noch immer Australien – mit Eukalyptusbäumen statt Palmenhain soweit die Augen der welligen Küstenlinie folgen können.</p>
<p>Darlington Bay ist zugleich Marias einzige Siedlung. Es Stadt zu nennen, wäre maßlos übertrieben. Lediglich ein Informationszentrum, ein altes Gefängnis, in dem rustikal genächtigt werden darf, und eine Ranger-Station verteilen sich entlang des Hafens, der sich seinerseits in einem Steg manifestiert. Kein Shop, kein Imbiss, kein Hotel. Auch Autos sind auf Maria tabu, man bewegt sich per Pedes oder Fahrrad, denn die Insel ist ein behüteter Nationalpark. Zahlreiche Wanderwege durchziehen die 22 mal 13 Kilometer kleine Maria, mit sehenswerten Ausflugszielen in Laufweiten zwischen zwei Stunden und mehreren Tagen, vom See-Level bis zum 711 Meter hohen Mount Maria.</p>
<p>Der erste Weg für Tagesausflügler führt zur Ranger-Station, wo Fahrräder verliehen werden und ein Wombat sich gerade am Fundament des Hauses zu schaffen macht. Das Fellknäuel mit der breiten Nase lässt sich dabei nicht von Besuchern stören, die selbstverständlich augenblicklich anfangen zu fotografieren. Dabei hat die Safari noch gar nicht begonnen. Als die ersten Meter mit Rad und Helm zurückgelegt und einen kleinen Hügel hinauf geschoben sind, beginnt das Kleinabenteuer auf der Miniinsel. Auf einem breiten Naturpfad geht es rasend bergab, zur Rechten noch immer die Mercury Passage wie ein blaues Orientierungsband. Geradeaus schauend wiederholt sich der Anblick von der Anlandung: Ein weiterer Traum aus weißem Sand biegt sich galant ums türkisblaue Nass.</p>
<p>Bevor es in die lange Kurve geht, springt das Hinterrad aus dem Rahmen. Zwei einheimische Hühnergänse schauen kurz aus ihrer Pfütze auf, als wir das Rad wieder in Position bringen und dann durch den feinen Sand weiter schieben. Am Ende der Bucht verhindern Findlinge jegliches Weiterkommen, auch der feine Sandstrand hat hier ein Ende. Statt dessen erheben sich Tasmaniens berühmteste Klippen bis zu zehn Meter hoch über den großen und kleinen Kieseln. Die Painted Cliffs mögen in ihren Ausmaßen kaum Grund für eine Erwähnung sein, aber die vielfarbigen Sandsteinauswaschungen spiegeln auf ihre Weise wider, was die ganze Insel so besonders macht: Maria Island ist ein komprimiertes Australien mit derselben geologischen und biologischen Vielfalt wie der Kontinent oder die direkte Nachbarinsel Tasmanien selbst.</p>
<p>Vom Meer ausgehöhlte Klippen laden zum Herumklettern und Rastmachen ein. Auf einem großen Findling packen wir die Sandwiches aus, die wir am Morgen in Hobarts Innbezirk Battery Point erstanden haben. Die Mittagssonne und das klare Wasser verführen zu einem kurzen Fußbad im kalten Seewasser. Im Hochsommer soll der umgebende Marinapark ein Tummelplatz für Schnorchler, Taucher und Paddler sein. Im Winter reicht es für eine Fußkühlung mit Sonnenbad in der oft gelobten reinsten Luft der Welt. Sie riecht nach Salz, Algen und Meer, ist angenehm und ja, frisch.</p>
<p>Nach dem Picknick sind die knapp 100 Meter Klippen rasch abgelaufen und umklettert, diverse Fotos werden von weiß, gelb, ocker- und orangefarbenen Gesteinsschichten in plastisch anmutenden Formationen gegen den immer noch strahlend blauen Himmel geknipst, bis das Wasser die Füße schon sehr abgekühlt hat. Als wir weiterfahren, stehen die beiden Gänse noch immer in ihrer Pfütze und schnabeln begehrtes Regenwasser, denn Regen ist rar auf Maria. Ähnlich wie die Gänse selbst &#8211; denn in anderen Teilen Australiens sind sie fast verschwunden und haben hier 1972 mit der Gründung des Maria Island Nationalparks eine geschützte Heimat gefunden. Neben dem schnatternden Federvieh fanden auch diverse endemische Vogelarten Tasmaniens auf der Insel ein Rückzugsgebiet ohne Fressfeinde und bedrohliche Krankheiten. Für eine Vogelbeobachtung reicht jedoch die Zeit nicht.</p>
<p>Stattdessen schwingen wir uns erneut auf die Sattel, lassen die Küste hinter uns und radeln landeinwärts. Über kaum mehr sichtbare Pfade pflügen wir durchs Gras, über weite Wiesen auf eine imposante Anhöhe zu. Mit Muskelkraft und noch viel mehr Armbetätigung schieben wir den Hang hinauf, kein Weg weit und breit. Dort oben ist Maria scheinbar schon wieder zu Ende. Das Meer liegt gute 70 Meter unter dem Weidegrund, den wir soeben erreicht haben. Die Klippen zur Rechten ragen noch höher aus dem strandlos dunkelblauen Meer. Wombats grasen auf der Hochwiese, direkt am Abgrund und erstaunlich wach für nachtaktive Tiere. Scheu kennen die Beuteltiere hier kaum. Auch als wir ihnen beträchtlich nahe kommen, fressen sie ähnlich teilnahmslos weiter wie schon ihr Artgenosse am Fahrradverleih zuvor.</p>
<p>Wir überlassen die trägen Beuteltiere ihrer Nahrungsbeschaffung, sie müssen immerhin bis zu acht Stunden am Tag die trocknen Grasballen untergraben. Es wird weiter über den weglosen Hang geschoben, wo sich Graukängurus in der Sonne aalen und unsere Ankunft genauso gespannt verfolgen wie wir ihre Anwesenheit. Safarifeeling kommt auf. Bis auf zehn Meter können wir an die 1,50 Meter großen Tiere herantreten, bis sie davonhoppeln und im umliegenden Eukalyptushain verschwinden. Große Sprünge können wir mit Fahrrädern auf der Querfeldeinstrecke nicht machen.</p>
<p>Und so kommen wir langsam wieder in die Gänge, während die Kängurus zurück hopsen auf ihre Liegeplätze am Hang. Für uns geht es indessen hangabwärts. Unten gibt es an den Fossil Cliffs Algenabdrücke und versteinerte Muscheln in der Felswand zu erkunden. Wäre Maria Island ein Freilichtmuseum, wäre dies die Station, an der man am Millionen Jahre toten Objekt selbst Hand anlegen dürfte. Gleichwohl ist das Mitnehmen von Fossilien nicht gestattet. Während wir noch im Sand herumstochern und die Felsen nach auffälligen Urzeittieren und -pflanzen absuchen, hat sich an der gegenüberliegenden Bucht ein Unwetter zusammengebraut, das nun unübersehbar auf das regenarme Inselchen zuhält.</p>
<p>Von den Fossilienklippen an ist der Weg wieder ausgebaut und wir erreichen rechtzeitig das Ranger-Häuschen, bevor sich der Himmel über Maria entleert. Auf dem Weg zum Hafen inspizieren wir kurz das zur Jugendherberge umgebaute, ehemalige Gefangenenlager. Die mit jeweils acht Schlafkojen und einem großen Holztisch spartanisch belassenen Zellen bieten vor allem Wanderern Unterschlupf, Wasser und Kochmöglichkeiten, die sich mehrere Tage auf dem Eiland aufhalten. Wir dagegen werden um 17 wieder aufs Festland „abgeschoben“. Wie eine Fata Morgana erscheint die Insel unter einem doppelten Regenbogen als wir vom Boot aus zurückblicken. Als Gefangeneninsel war Maria einst gefürchtet, heute lässt man sich freiwillig und furchtlos von der einsamen Wildnis der Insel gefangenen nehmen.</p>
<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/tass2.jpg" rel="lightbox[14]"><img class="alignright size-medium wp-image-214 mediaborder" title="tass2" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/tass2-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" /></a><br />
<em>erschienen in <a href="http://reisen.t-online.de/australien-maria-island-eine-insel-am-ende-der-welt/id_21613016/index">T-Online Reisen</a>, 4/2/2010<br />
in <a href="http://www.salzburg.com/online/lifestyle/reise+ozeanien/Radeltour-mit-Kaengurus-.html?article=eGMmOI8VdTkdNO0smFwRDCYMSaqoIRbxtwipwse&amp;img=&amp;text=&amp;mode=&amp;">Salzburger Nachrichten</a>, 13/2/2010</em><em><br />
in <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1266395866063&amp;openMenu=1160644260767,1074421622440&amp;calledPageId=1074421622440&amp;listid=1074062221806">Mitteldeutsche Zeitung</a>, 18/2/2010</em><br />
<br clear="all"></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/radeln-mit-kangurus.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kakapos im Aufwind</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/kakapos-im-aufwind.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/kakapos-im-aufwind.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte wildlife]]></category>
		<category><![CDATA[Kakapo]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Papagei]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=3</guid>
		<description><![CDATA[
Die gibt es nur hier! Nicht jedes Land kann das mit Stolz geschwellter Brust von seiner Fauna oder Flora behaupten. Neuseeländer können das. Denn dort gibt es auf Grund der abgelegenen Lage der Inselgruppe seltene Spezies wie sonst nirgendwo. Der Kiwi ist eines dieser Tiere und der grüne Nachtpapagei – Kakapo – ein anderes. 
Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-258 mediaborder aligncenter" title="Kakapo by Sam O'Leary" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2009/09/Kakapo.jpg" alt="" width="550" height="160" /></p>
<p><strong>Die gibt es nur hier! Nicht jedes Land kann das mit Stolz geschwellter Brust von seiner Fauna oder Flora behaupten. Neuseeländer können das. Denn dort gibt es auf Grund der abgelegenen Lage der Inselgruppe seltene Spezies wie sonst nirgendwo. Der Kiwi ist eines dieser Tiere und der grüne Nachtpapagei – Kakapo – ein anderes. </strong><span id="more-3"></span></p>
<p>Mit großer Freude gab das neuseeländische Department of Conservation dieser Tage die Heimkehr von 26 jungen Papageien auf die Insel Codfish Island bekannt, die damit ihren Artbestand auf eine Stückzahl von 124 bringen. Zuvor wurden die grün-braunen Vögel in einer Hand-Aufzuchtstation auf dem Festland aufgepäppelt.</p>
<p>Die Leistung des Kakapo Recovery Teams besteht nicht nur in der Aufzucht und Überwachung des beinahe ausgestorbenen strigops habroptila, sondern darin, ihm eine Überlebenschance geboten zu haben, indem man vor über 20 Jahren kleinere, unbewohnte Inseln von natürlichen Feinden wie Katzen, Hunden, Füchsen und Wieseln „säuberte“, um dem flugunfähigen Vogel ein ungestörtes Leben an Land zu ermöglichen. Erst in den 1970ern hatte man den seltenen Papagei in der zerfurchten Bergwelt des neuseeländischen Fjordlandes wiederentdeckt. Sofort flog man die pummeligen Vögel auf entlegene Inseln vor der Südinsel, wo sie nicht Opfer vom Menschen eingeschleppter Räuber werden konnten. Ein 1982 erwirkter Rettungsplan sollte die bis dahin auf 22 Exemplare geschrumpfte Population vor dem Aussterben bewahren. Noch heute gilt das Ziel, mit menschlichem Eingreifen solange zu züchten bis 150 erwachsene Papageihennen zur Verfügung stehen, um den Artbestand zu garantieren.</p>
<p>Mit ihrer Seltenheit und ihrem kuriosen Charakter haben die Kakapos 1987 auch die Aufmerksamkeit von Science-Fiction Autor Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis) erregt, der ihnen sogar ein Kapitel in seinem Buch „Die letzten ihrer Art“ widmete. Adams stellte damals humoristisch, aber treffend fest: „Als einem mit diesem Vogel konfrontierten Nicht-Zoologen drängte sich mir die Frage auf, ob sich die [...] Natur diesen Vogel nicht einfach am Rande ausgedacht hat.“</p>
<p>Zu Adams Verteidigung muss man sagen, dass der Kakapo nicht nur mit einem fäkal assoziierenden Namen geschlagen ist, sondern auch auf anderen Gebieten seiner Existenz keine besonders gute Figur macht. Der Kakapo ist der größte und fetteste Papagei der Welt. Dazu ist er flugunfähig, verteidigt sich nicht gegen Feinde (denn sowas kennt er eigentlich gar nicht) und vermehrt sich auf solch komplizierte Weise, dass es ein Wunder ist, überhaupt noch Kakapos vorzufinden. Schuld ist die Natur selbst, die es einrichtete, dass die Papageien-Weibchen nur dann in Wallung geraten, wenn die ebenfalls recht seltene Rimufrucht (eine Eibenart) reif ist. Da dies nicht jedes Jahr geschieht, kann auch der Vogel nicht jedes Jahr etwas geschehen lassen. Nur alle 3 bis 4 Jahre legt die Henne daher ein Ei. Selten sind es mehr als eins. Sollte das eine Ei in seinem Bodennest überleben, kann das Küken zu einen bis zu 60 Zentimeter großen und bis zu drei Kilogramm schweren Papagei heranwachsen.</p>
<p>Wenn es sich dabei um einen Drei-Kilo-Hahn handeln sollte, wird er im zarten Alter von fünf Jahren das erste Mal all sein Gewicht in eine der bizarrsten Balzen des Tierreichs legen. Der Kakapo sitzt dabei in einer Erdkuhle und plustert – für Papageien einmalig – die Luftsäcke an seinen Brustseiten auf und presst dabei bassartige Töne in die Nacht, die laut Adams Beschreibung an ein riesiges klopfendes Herz erinnern. Diese schaurige Tonkulisse erschallt über mehrere Monate allnächtlich durch die Lüfte der neuseeländischen Inselwelt, woraufhin die Hennen auf die vermeintliche Geräuschquelle zumarschieren. Allerdings scheint das Herzklopfen von überall herzuschallen, denn die tontechnisch gewieften Hähne hocken meist an einer Steilwand, von wo die „boom“-Wellen in alle Richtungen getragen werden. Dass dabei so manches Weibchen gar nicht erst am Nest ankommt, erklärt sich demnach logisch. Wenn sie dann auch noch unreife Rimufrüchte geboten bekommt, war alles Geschrei der Männchen umsonst. Eine Tragikomödie aus dem Tierreich, die einen Auftritt des Menschen scheinbar erfordert. Und dann darf der Mensch auch stolz sein, wenn die letzten vier komischen Vögel des großen Wurfs von 2009 ausgewildert werden können und sich gegenseitig mit Herzschlägen suchen und haschen müssen bis sie diesen Anflug des Ausstrebens überlebt haben.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<a href="http://www.kakaporecovery.org.nz/">Kakapo Recovery Programm </a><br />
Buchtipp: Douglas Adams „Die letzten ihrer Art“, erschienen im Heine Verlag</p>
<p><em>erschienen in <a href="http://tiere.t-online.de/papageien-nur-124-kakapo-junge-weltweit/id_19832846/index">T-Online Lifestyle/Zoo- &amp; Wildtiere</a>, 2/9/2009</em><br />
<a href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2009/09/kakapo.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="alignleft size-medium wp-image-135 mediaborder" title="kakapo" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2009/09/kakapo-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/kakapos-im-aufwind.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>San Francisco</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 18:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=1048</guid>
		<description><![CDATA[ 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1071 mediaborder" title="30" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/304-108x110.jpg" alt="" width="108" height="110" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1050 mediaborder" title="2" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/219-108x110.jpg" alt="" width="108" height="110" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1062 mediaborder" title="14" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/147-108x110.jpg" alt="" width="108" height="110" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1056 mediaborder" title="8" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/87-108x110.jpg" alt="" width="108" height="110" /> <span id="more-1048"></span></p>

<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/1-7' title='1'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/120-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="1" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/10-8' title='10'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/107-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="10" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/11-9' title='11'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/1111-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="11" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/12-8' title='12'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/127-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="12" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/13-7' title='13'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/137-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="13" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/14-8' title='14'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/147-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="14" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/15-7' title='15'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/156-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="15" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/2-9' title='2'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/219-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="2" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/20-8' title='20'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/207-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="20" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/21-8' title='21'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/2110-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="21" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/24-7' title='24'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/247-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="24" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/25-8' title='25'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/257-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="25" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/27-6' title='27'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/276-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="27" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/28-5' title='28'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/285-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="28" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/29-5' title='29'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/295-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="29" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/3-8' title='3'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/315-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="3" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/30-5' title='30'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/304-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="30" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/31-5' title='31'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/316-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="31" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/32-5' title='32'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/325-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="32" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/4-8' title='4'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/47-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="4" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/5-8' title='5'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/57-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="5" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/6-8' title='6'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/67-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="6" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/7-7' title='7'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/76-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="7" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/8-8' title='8'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/87-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="8" /></a>
<a href='http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/9-8' title='9'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/97-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="9" /></a>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/fade-sf.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schöne grüne Urlaubswelt</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/okotourismus-schone-grune-urlaubswelt.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/okotourismus-schone-grune-urlaubswelt.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 14:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte reisen]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Naturtourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ökotourismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=8</guid>
		<description><![CDATA[
Alles Bio, alles Öko. Dem Trend folgt auch die Reisebranche. Organisationen und Unternehmen versuchen mit Gütesiegeln, einen klimaverträglichen Urlaub zu garantieren.
„Hinterlasse nichts als einen Fußabdruck“ fordern Postkarten in abgelegenen Landstrichen, die von Massentourismus nicht betroffen sind, ihn aber fürchten. Er kann gleichzeitig Segen und Untergang einer Region sein. Ohne zahlende Touristen geht es oftmals kaum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-256 mediaborder" title="oko" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2009/09/oko.jpg" alt="" width="550" height="160" /><br />
<strong>Alles Bio, alles Öko. Dem Trend folgt auch die Reisebranche. Organisationen und Unternehmen versuchen mit Gütesiegeln, einen klimaverträglichen Urlaub zu garantieren.</strong><span id="more-8"></span></p>
<p>„Hinterlasse nichts als einen Fußabdruck“ fordern Postkarten in abgelegenen Landstrichen, die von Massentourismus nicht betroffen sind, ihn aber fürchten. Er kann gleichzeitig Segen und Untergang einer Region sein. Ohne zahlende Touristen geht es oftmals kaum, mit den Urlaubern rollt jedoch eine ganze Infrastruktur an, die das Fischerdorf zum Rummelplatz macht oder die weitläufige Dünenlandschaft zum Spielplatz für große Jungs mit großen Autos. Ihre Hinterlassenschaften nach zwei Wochen Urlaub sind meist mehr als ein oder zwei Fußabdrücke. Doch selbst wer nicht Müll im Nationalpark verstreut und mit Skiern vom Helikopter auf die Piste springt, leistet einen spürbaren Abdruck im Klimaprofil der Erde.</p>
<p>Der Trend heißt daher grün reisen und klimafreundlich unterwegs sein. Doch wann gilt ein Urlaub als klimaverträglich? Sollte man überhaupt noch verreisen, wenn Umweltverbände mahnen, dass erst ab 700 Kilometer Entfernung zum Urlaubsort ein Flug gerechtfertigt und Bahn fahren ansonsten besser ist? Martina Kohl, WWF-Tourismusexpertin, rät nicht gleich vom Reisen ab. &#8220;Aber man sollte schon vor einer Reise genau abwägen, ob es denn wirklich in die weite Welt gehen muss, ob man nicht auf einen Umwelt belastenden Flug verzichten kann.“ Denn Flüge sind die größten CO<sub>2</sub>-Produzenten, wenn es allein um die Tourismusindustrie geht. Klimaneutral reist, wer möglichst wenig CO<sub>2</sub> durch den Flug oder die Fahrt zum Urlaubsort produziert.</p>
<p>Wer dennoch seine Traumreise nach Australien antritt, kann das schlechte Gewissen mit einer Geldspende beruhigen und seine CO<sub>2</sub>-Bilanz so wieder neutralisieren. Unternehmen wie Atmosfair aus Berlin bieten diesen Service auf ihren Webseiten an. Die schon als &#8220;Ablasshandel&#8221; verschriene Kompensation von Emissionen ist auch für WWF-Expertin Kohl &#8220;nur die zweite Wahl&#8221;. Verursachten Schaden gut machen sei das eine, ihn gar nicht erst zu verursachen um einiges wünschenswerter. Auch wenn sich kaum jemand zum Verzicht auf die schönste Zeit des Jahres an fernen Stränden durchringen wird, ein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt hält die Expertin für die falsche Motivation. &#8220;Umweltschutz und umweltgerechtes Reiseverhalten sollten ein natürliches Gefühl sein, seinen persönlichen Teil beizutragen, kein Zwang.“</p>
<p>Vor dem Ablass kommt also die Traumreise mit den richtigen Verhaltensregeln. In einer aktuellen Studie des WWF zum „Touristischen Klima-Fußabdruck“ ruft die Organisation zu besonnenem Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Strom am Urlaubsort auf. Wer einen Fernflug nicht vermeiden möchte, solle entsprechend lange bleiben. In der Flugsuchmaschine von <a href="http://www.routerank.com/" target="_blank">Routerank.com</a> kann sogar die klimafreundlichste Strecke zum Urlaubsort ermittelt werden.</p>
<p>Weltweit haben sich Hotels und Pensionen eine grüne Flagge aufs Haus gestellt. Sie locken mit einer wenig bebauten, natürlichen Umgebung, Zimmern ohne Klimaanlage und ohne tägliches Handtuchwechseln. Sie haben Solarzellen auf dem Dach oder gleich gar keinen Strom und für den Abend nur eine Petroleumlampe. Die Möglichkeiten, sich energiesparend zu präsentieren, sind mannigfaltig und werden von zivilisationsmüden Großstädtern gern angenommen. Naturreisen, Öko-Lodges und Kompensationsangebote boomen.</p>
<p>„In Öko machen“ darf jeder. Zahlreiche private und offizielle, von unabhängiger Stelle geprüfte Unternehmen führen ein Umweltsiegel. Die Gütesiegel sollen garantieren, dass umweltbewusste Urlauber ihre Spenden in Klimaschutzprojekten gut angelegt wissen. Denn welche Projekte er konkret unterstützt, ob die Siegel wirklich umweltverträgliche Hotelanlagen bewerben und Einheimische als Mitarbeiter in den Tourismuszentren geschult werden, ist für den Verbraucher nicht immer erkennbar. Namen wie Eco-Label, Green Globe, Atmosfair und Gold Standard geistern durch den Dschungel der Siegelungen. Es fehlt an einem weltweiten, offiziellen Tourismus-Siegel, das die guten von den schlechten trennt, das Nachhaltigkeit für den Reisenden wie die Urlaubsregion garantieren kann.</p>
<p>Der Verein <a href="http://www.forumandersreisen.de/" target="_blank">forum anders reisen e.V. </a>mit seinen 149 Reiseanbietern stellte in diesem Jahr ein Zertifikat vor, durch das Veranstalter sich freiwillig in ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Vorgehensweise beurteilen lassen können. Das Corporate Social Responsibility, kurz CSR-Siegel des Forums gilt deutschlandweit als anerkanntes Nachhaltigkeitssiegel im Tourismussektor, das sich neben klimatechnischen Projekten auch für soziale und kulturelle Werterhaltung einsetzt.</p>
<p>WWF-Toruismusexpertin Kohl gab zudem bekannt, dass auf der kommenden Tourismusbörse ITB in Berlin eine seit einem Jahr weltweit operierende Initiative als TSC-Siegel (Tourism Sustainability Council) vorgestellt werden soll. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, die Welttourismusorganisation und andere haben dafür einen <a href="http://www.sustainabletourismcriteria.org/" target="_blank">Kriterienkatalog</a> herausgegeben, dem sich Unternehmen aus der Branche unterstellen können. „Der Verbraucher muss dann nicht mehr gucken, welches Hotel was für ein Siegel führt und ob das ein anerkanntes ist. Er muss nur noch auf das TSC-Siegel achten.“ Sich von dieser Kommission begutachten zu lassen, sei nach wie vor freiwillig. Man hoffe jedoch auf große Resonanz und darauf, dass neben den bereits nachhaltig agierenden Reiseveranstaltern des forum anders reisen auch die Großen der Branche einige ihrer nachhaltigen, besonders naturnahen und umweltschützenden Reisen, Hotels oder Ausflugsangebote unter diesem Gütesiegel eintragen lassen.</p>
<p>Vielleicht führen dann TUI, Neckermann &amp; Co. in ihren Katalogen neben dem Preis auch bald die CO<sub>2</sub>-Bilanz eines Urlaubs auf. Ausreichend Unternehmen, die eine finanzielle Kompensation dafür anbieten, gibt es heute schon. Auch sie können sich labeln lassen. „Der <a href="http://www.cdmgoldstandard.org/" target="_blank">Gold Standard</a> gilt als vertrauenswürdig“, so Martina Kohl. „Er zertifiziert ausschließlich Projekte, die zur Kompensation von Kohlenstoffdioxid geschaffen wurden.“  Abgebaut beziehungsweise gebunden wird CO<sub>2</sub> durch Photosynthese. Entsprechend engagieren sich siegelführende Verbände und Unternehmen an der aktiven Aufforstung von Wäldern. Fast alle lassen in Dritte-Welt-Ländern Bäume pflanzen, zeigen Einheimischen aber auch, statt mit Diesel zu kochen und zu heizen, auf die Energie der Sonne zu setzen.</p>
<p>Es sind solche Projekte, in die Spendengelder von Urlaubern fließen, die ihre Umweltbelastung kompensieren wollen. Die Höhe der Kompensation berechnen Unternehmen wie beispielsweise <a href="http://www.atmosfair.de/" target="_blank">Atmosfair</a> und <a href="http://www.myclimate.org/" target="_blank">Myclimate</a>. Die Klimabilanz eines Passagiers auf dem Flug nach Mallorca wäre demnach mit 18 Euro abgegolten. Gezielt bezifferte der <a href="http://www.wwf.de/downloads/publikationsdatenbank/ddd/28052/" target="_blank">WWF</a> im August gerade die „Umweltkosten“ dieses Fluges, denn wenn es um seine Lieblingsinsel geht, hört der deutsche Urlauber genau zu. Der Flug, die Unterkunft und der zweiwöchige Urlaubsspaß produzieren zusammen so viel für die Atmosphäre schädliches Abgas wie ein Jahr Autofahren: 14 Tage Mallorca = 1221 kg CO<sub>2</sub>. Zum Vergleich: Im Durchschnitt stehen einem Erdenbürger  3000 kg CO<sub>2</sub> pro Jahr zu.</p>
<p>Neben dem als Durchschnittsurlaub geltenden Mallorca-Aufenthalt wurden die Emissionen für sieben weitere typische Reisen berechnet.<br />
5 Tage Busreise Südtirol = 216 kg CO<sub>2</sub><br />
14 Tage Ostsee = 258 kg CO<sub>2</sub><br />
10 Tage Allgäu = 297 kg CO<sub>2</sub><br />
7 Tage Skifahren Voralberg = 422 kg CO<sub>2</sub><br />
7 Tage Mittelmeerkreuzfahrt = 1224 kg CO<sub>2</sub><br />
14 Tage Mexiko = 7218 kg CO<sub>2</sub></p>
<p>Wer nach Mexiko, in die Karibik oder den fernen Osten fliegt, hat also die persönlich zugestandene CO<sub>2</sub>-Emission von zwei Jahren auf dem Gewissen, inklusive Heizung, Kühlschrankbetrieb und Autofahrten. Letztlich bleibt die philosophische Frage: Wie weit muss man reisen, um Urlaub zu machen? Denn 14 Tage Balkonien = 58 kg CO<sub>2</sub>.</p>
<p>erschienen in<a href="http://www.zeit.de/reisen/2009-09/ecolabel?page=all"> ZEIT Online</a>, 18/9/2009<br />
in Hamburger Abendblatt, 13/2/2010<br />
in <a href="http://www.news.de/reisen-und-leben/855044266/reisen-mit-gutem-gewissen/1/">news.de</a>, 12/2/2010</p>
<p><a href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/zeit.jpg" rel="lightbox[8]"><img class="alignleft size-medium wp-image-160 mediaborder" title="zeit" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads//2010/02/zeit-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/okotourismus-schone-grune-urlaubswelt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eichhörnchen als Tourimagnet</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/der-neue-knut-ist-ein-eichhornchen.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/der-neue-knut-ist-ein-eichhornchen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 14:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte reisen]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=1155</guid>
		<description><![CDATA[
Manchmal kommt der Ruhm ganz plötzlich und unerwartet. Etwa für ein Eichhörnchen aus den kanadischen Wäldern des Banff National Parks in Alberta. ZEIT Blog &#8220;Ausgepackt&#8221;   
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1158 mediaborder aligncenter" title="sqirrel" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/04/sqirrel.jpg" alt="" width="550" height="160" /><br />
<strong>Manchmal kommt der Ruhm ganz plötzlich und unerwartet. Etwa für ein Eichhörnchen aus den kanadischen Wäldern des Banff National Parks in Alberta.</strong> <a href="http://blog.zeit.de/ausgepackt/2009/09/04/der-neue-knut-ist-ein-eichhornchen_541">ZEIT Blog &#8220;Ausgepackt&#8221;</a>   <a class="more-link" href="http://blog.zeit.de/ausgepackt/2009/09/04/der-neue-knut-ist-ein-eichhornchen_541"><img hspace="5" align="top" titel="weiterlesen" alt="weiterlesen" src="/hp/wp-content/themes/claudi/images/on.png"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/der-neue-knut-ist-ein-eichhornchen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Wasser und Wüste</title>
		<link>http://www.claudiaottilie.de/zwischen-wasser-und-wuste.html</link>
		<comments>http://www.claudiaottilie.de/zwischen-wasser-und-wuste.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[texte reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/hp/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[
Das Königreich zwischen Syrien und Ägypten beeindruckt mit seinen unterschiedlichen Nationalparks und setzt auf Naturtourismus
&#8220;Wasser – endlich bin ich in meinem Element!&#8221;, schreit Osama durch die hallende Schlucht. Osama ist Jordanier, ein Wüstensohn aus der Hauptstadt Amman, der biblischen “Wasserstadt„ Ammon, die inzwischen ihr Wasser mühevoll aus allen möglichen Quellen schöpfen muss. Hundert Kilometer südlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-209 mediaborder" title="jerv06f0" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads//2010/02/jerv06f0.jpg" alt="" width="550" height="160" /><br />
<strong>Das Königreich zwischen Syrien und Ägypten beeindruckt mit seinen unterschiedlichen Nationalparks und setzt auf Naturtourismus</strong><span id="more-16"></span></p>
<p>&#8220;Wasser – endlich bin ich in meinem Element!&#8221;, schreit Osama durch die hallende Schlucht. Osama ist Jordanier, ein Wüstensohn aus der Hauptstadt Amman, der biblischen “Wasserstadt„ Ammon, die inzwischen ihr Wasser mühevoll aus allen möglichen Quellen schöpfen muss. Hundert Kilometer südlich der Hauptstadt staut und zapft man einen der Zuflüsse zum Toten Meer für die Trinkwassergewinnung ab. Hier führt Osama Touristengruppen durch das Wadi Mujib, ein schmales Tal, dessen Flusslauf über Jahrtausende hinweg einen beeindruckenden Canyon um sich schürfte.</p>
<p>Osama versinkt an der tiefsten Stelle bis zum Hals. Ansonsten watet er im überwiegend knietiefen, nicht sehr kühlen Nass voran. Sein Gefolge tastet ihm unsicher nach, immer auf der Hut vor Untiefen und größeren Steinen. Zu beiden Seiten bestaunt man bizarr ausgewaschene, 120 Meter hohe Felswände, deren gelbe, braune, rote, weiße und violette Gesteinsschichten wie ein aufgeschnittener Baumkuchen übereinander liegen.</p>
<p>Mit sichtlichem Spaß klettern die Wanderer der Strömung im Flusslauf entgegen. An Seilen hangeln sie sich durch das schnelle Wasser und überwindet kleinere Wasserfälle, bis die Gruppe atemlos vor einer 15 Meter hohen Kaskade steht, dem Höhepunkt des einstündigen Ausflugs. Im weltweit am tiefsten gelegenen Naturreservat Wadi Mujib können Aktivurlauber in verschiedenen Schwierigkeitsgraden klettern, sich abseilen und mit etwas Glück auch die hier beheimateten nubischen Steinböcke erspähen.</p>
<p>Einen Tag später sitzen die Ausflügler nachts im Safari-Jeep im Shaumari Nationalpark und warten auf den Bock. Acht Augenpaare tasten angestrengt das Dunkel ab. Oryxantilopen, die im gesamten Nahen Osten schon als ausgestorben galten, werden in diesem Nationalpark erfolgreich gezüchtet. Einst zogen die Antilopenherden von der Wüstenlandschaft Wadi Rum im Süden bis in den Nordosten nach Azraq, wo noch vor 30 Jahren Sümpfe das Landschaftsbild bestimmten.</p>
<p>Dank einem wachsenden Verständnis für Naturschutz und eigens für die Tiere aufgebauten Zäunen leben im Shaumari-Wildpark mittlerweile 41 Oryx, die im Dunkel der Nacht in der kargen Wüste unterwegs sind und die verstaubten Dornensträucher abgrasen. Es vergeht einige Zeit bis plötzlich der Scheinwerfer anspringt und eine weiße Antilope, braun gefleckt an Kopf und Beinen, direkt vor dem Jeep steht. Mit bedrohlich langen Hörnern blickt das seltene Tier unbeteiligt ins blendende Licht. Während die Gruppe fleißig fotografiert, hat Osama bereits etwas anderes im Visier. Hektisch entreißt er einem Safaristen die Kamera und verwickelt sichtlich begeistert eine Wolfsspinne in ein Fotoshooting.</p>
<p>Nach einer kurzen Nacht führt Osama seine kleine Truppe durch das Dana Nature Reserve. In einer opulenten Sandsteinlandschaft mit Baum, Strauch und Kraut auf mehr als 1000 Metern Höhe verfolgt die Gruppe gespannt, wie ihr Führer und ein ortsansässiger Ranger auf der Suche nach Skorpionen einen Stein nach dem anderen wenden. Schließlich kommt ein giftgelbes Exemplar aus seinem Versteck, um augenblicklich mit aufgestelltem Stachel die Flucht zu ergreifen.</p>
<p>Während die Kameras aufgeregt klicken, erklärt der Ranger, dass Kleinkinder in dieser Gegend zermahlene Skorpione zur Immunisierung in die Milch bekommen. Das Leben im Einklang mit der einzigartigen Flora und Fauna soll den Besuchern des Reservats nahe gebracht werden. Aus diesem Grunde bot die Naturschutzorganisation Royal Society für the Conservation of Nature (RSCN) lukrative Arbeitsplätze im Tourismus für Jäger und Bauern der Gegend und schulte sie zu Rangern und Hotelfachkräften um.</p>
<p>Dagegen profitiert Aqaba ganz im Süden des Landes mit seiner Artenvielfalt schon länger vom Tourismus. Die Stadt am Roten Meer galt viele Jahre als Geheimtipp bei Tauchern, die Massentourismus wie auf der angrenzenden Sinaihalbinsel und Israels Badestadt Elat meiden wollten. Als leidenschaftlicher Taucher schwärmt Osama den Unterwasserneulingen von der berauschenden Fauna im Golf von Aqaba vor. 30 Minuten südlich des Hafens macht sein Tauchboot oberhalb der “Cedar Pride„ Halt. Der libanesische Frachter wurde 1985 auf Geheiß des selbst tauchbegeisterten Königs Abdullah II. versenkt, um künftig als Attraktion Unterwassertouristen anzulocken.</p>
<p>Auch wer nicht bis auf 26 Meter zum vielbevölkerten Wrack hinabtaucht, der kann mit Schnorchel und Brille schon kurz unter der Wasseroberfläche ein buntes Treiben am Riff entdecken: Über 200 Korallenarten in allen Farben und Formen, Seesterne und Schwämme schillern im hellen Sand. Muränen, Doktor-, Kaiser- und Drückerfische, kleine blaue und rote Riffbarsche, Rotfeuer- und Clownfische lassen sich ungestört beim Formationsschwimmen und Anemonenkuscheln beobachten. Dazwischen treibt schwerelos und glückselig Osama, der Wüstensohn &#8211; endlich wieder in seinem Element.</p>
<p><a href="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/jd.jpg" rel="lightbox[16]"><img class="size-medium wp-image-218 mediaborder alignleft" title="jd" src="http://www.claudiaottilie.de/wp-content/uploads/2010/02/jd-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a><br />
<em>erschienen in Hannoversche Zeitung, 25/7/2009<br />
in <a href="http://www.neuepresse.de/Freizeit/Reisen/Reportagen/Zwischen-Wasser-und-Wueste">Neue Presse</a>, 25/7/2009<br />
in Badische Neueste Nachrichten, 23/8/2009</em><br clear="all"></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiaottilie.de/zwischen-wasser-und-wuste.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
