Alles Bio, alles Öko. Dem Trend folgt auch die Reisebranche. Organisationen und Unternehmen versuchen mit Gütesiegeln, einen klimaverträglichen Urlaub zu garantieren.
„Hinterlasse nichts als einen Fußabdruck“ fordern Postkarten in abgelegenen Landstrichen, die von Massentourismus nicht betroffen sind, ihn aber fürchten. Er kann gleichzeitig Segen und Untergang einer Region sein. Ohne zahlende Touristen geht es oftmals kaum, mit den Urlaubern rollt jedoch eine ganze Infrastruktur an, die das Fischerdorf zum Rummelplatz macht oder die weitläufige Dünenlandschaft zum Spielplatz für große Jungs mit großen Autos. Ihre Hinterlassenschaften nach zwei Wochen Urlaub sind meist mehr als ein oder zwei Fußabdrücke. Doch selbst wer nicht Müll im Nationalpark verstreut und mit Skiern vom Helikopter auf die Piste springt, leistet einen spürbaren Abdruck im Klimaprofil der Erde. [...]
Honorarpflichtiger Artikel, Kauf via SRT-Textdienst
Veröffentlichungen
erschienen in ZEIT Online, 18/9/2009 | Hamburger Abendblatt, 13/2/2010 | news.de, 12/2/2010

