Tasmanien – Am teuflischen Ende der Welt

Ihre Abgelegenheit hat die australische Insel zu einer einzigartigen Arche gemacht. Denn hier wohnen Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.

Dass der Teufel so niedlich aussieht, habe ich nicht geahnt. Vielleicht drei Meter vor mir sitzt er. Zusammengekauert, eine schwarze, gedrungene Gestalt, wie ein kleiner Schoßhund. Seine roten Ohren leuchten im Gegenlicht, die Augen hat er fast zusammengekniffen, dafür reißt er sein Maul extra weit auf. Er gähnt und blinzelt in die Sonne, hält die kleine Schnauze besonders hoch. Hochnäsig ist der Teufel also, denn er weiß anscheinend um seinen Ruf und genießt den Starrummel. Wer will es ihm verübeln? Ein Blick in die Knopfaugen dieser Kreatur und jedes Känguru kann einpacken.

erschienen in gloobi.de, 13/10/2008
reisen.de, 8/10/2008
Badische Neueste Nachrichten, 9/11/2008
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