Voller Genuss ohne Massenandrang

Callanish statt Stonehenge, Sokrota statt Galapagos, Kata Tjuta statt Ayers Rock: „Doppelgänger“ großer Touristenattraktionen sind oft die bessere Wahl.

Da schafft man es einmal im Leben nach Indien zu reisen, durch das orange Portal in den Gartenpark des Taj Mahal einzutreten und die Schönheit des Mausoleums mit dem sprichwörtlichen Postkartenmotiv zu vergleichen. Und schon im nächsten Moment ärgert man sich über die Hundertschaften von Touristen, die hier ebenfalls einmal im Leben ihr ganz persönliches Taj Mahal-Foto knipsen möchten und sich gegenseitig vor die Linse laufen. Man möchte glatt mit den Pfauen mitschreien, die zum Sonnenuntergang ihr balziges Lied singen und wünscht sich ganz schnell an einen weniger überlaufenen Ort.



erschienen in Südkurier 23/02/2008
Passauer Neue Presse 09/02/2008
Abendzeitung 29/11/2008
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